Große Moosjungfer

Außerhalb der größeren Auen von Fulda und Werra

Vegetationsreiche besonnte Flachgewässer mit Seggenbeständen, Rohrkolben und Schilfröhrichten. Aktuelle Fundstelle: D 32 NSG "Haselgrund bei Schwarzenhasel" und D14 NSG "Unterm Siegel bei Bebra". Bei beiden Fundstellen handelt es sich um gestaltete, ungenutzte und besonnte Flachgewässer.

Fundstellenkarte

Zahl der TK-Viertel mit Nachweisen im Kreis

2

Fundstellen

2

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
        24.05. (2012) 06.06.2026            

keine Datensätze

Häufigkeit

Sehr selten mit 2 Fundstellen.

Rote Liste

RLD 1998: 2, 2015: 3

RLH  2025: 2

Gefährdung

Ja, vermutlich aber im Kreis nicht bodenständig.

Erstnachweis im NSG “Unterm Siegel bei Bebra”, zeitgleich mit dem Auftreten der Nordischen und Kleinen Moosjungfer im Jahr 1989 in diesem NSG (siehe Belegfoto). 

Ältere Beobachtungen

Am 24. und 25. Mai 2012 erstmals in diesem Jahrhundert ein Nachweis von zwei Männchen am gestalteten Weiher im NSG “Haselgrund bei Schwarzenhasel”.

Vermutlich ein wetterbedingter Zuzug durch günstige Windströme aus dem NO Raum von Deutschland.

Veränderungen im Zeitraum von 2021 bis 06.07.2026: Vom 31. Mai bis 06. Juni 2026 wieder ein ♂ im NSG "Unterm Siegel bei Bebra".