Prachtlibellen
Binsenjungfern
-
Südliche Binsenjungfer
-
Glänzende Binsenjungfer
-
Gemeine Binsenjungfer
-
Kleine Binsenjungfer
-
Weidenjungfer
-
Gemeine Winterlibelle
Federlibellen
Schlanklibellen
- Speer-Azurjungfer
- Helm-Azurjungfer
-
Hufeisen-Azurjungfer
- Fledermaus-Azurjungfer
-
Gabel-Azurjungfer
-
Becherjungfer (Gemeine Becherjungfer)
-
Pokaljungfer
-
Großes Granatauge
-
Kleines Granatauge
-
Große Pechlibelle
-
Kleine Pechlibelle
-
Frühe Adonislibelle
Edellibellen
- Südliche Mosaikjungfer
-
Blaugrüne Mosaikjungfer
- Braune Mosaikjungfer
-
Keilflecklibelle
-
Torf-Mosaikjungfer
-
Herbst-Mosaikjungfer
-
Große Königslibelle
-
Kleine Königslibelle
- Früher Schilfjäger
Flussjungfern
Quelljungfern
Falkenlibellen
Segellibellen
-
Feuerlibelle
- Kleine Moosjungfer
-
Große Moosjungfer
-
Nordische Moosjungfer
-
Plattbauch
-
Vierfleck
-
Südlicher Blaupfeil
-
Großer Blaupfeil
- Kleiner Blaupfeil
Segellibellen (Heidelibellen)
Fuldaaue
Die Art besiedelt in der Aue fast alle ehemaligen Abbaugebiete, insbesondere im Nordteil (Altkreis Rotenburg) aber auch gestaltete kleiner Gewässer.
Werraaue
An den gestalteten vegetationsreichen größeren Flachwasserkomplexen.
Außerhalb der größeren Auen von Fulda und Werra
An gestalteten vegetationsarmen Gewässern (Ersatz/Ausgleichsmaßnahmen) und in renaturierten Sümpfen mit offenen mit insbesondere mit Röhricht bestandene Wasserflächen. Ob sich die Art hier auch fortpflanzt ist bisher nicht bekannt.
| Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
| 31.05. (2023) | 04.09. (2012) |
- Paare und Eiablage
Drei Datensätze (Eier ablegende Weibchen): Am 10.08.2009 in der Werraaue und am 04.09.2012 im Mittleren Fuldatal.
Am 30. 07. 21 ein Paar im Kiesabbau bei Bebra (Fundstelle D33).
2022 Eiablage
Fundstelle D33, Juni: 22.06. 2 Paare, Juli: 04./05./08./12. je 1 Paar bei der Eiablage und einzelne patrouillierende ♂
Häufigkeit
Sehr selten mit 5 Fundstellen
Rote Liste
RLD 1998: Gefährdung unbekannten Ausmaßes, 2015: nicht gefährdet
RLH 2025: ungefährdet
Gefährdung
Zunahme der Art, aber in der Regel nur wenige Individuen an den kontrollierten Gewässern.
Der erste Nachweis (mit Eiablage) kommt von DRESSLER: Libellen in Hessen 3, 2010, Seite 21 aus dem Werratal (NSG “Rhäden bei Obersuhl und Bosserode”) am 10.08.2009. Aktuell am 30.07.21 aus einem Kiesabbau bei Bebra.
Die Wärme liebende mediterrane Art scheint sich durch die Klimaveränderung weiter nach Norden auszubreiten.
Die Zunahme von Nachweisen seit 2009 ist ein möglicher Beleg dafür.
Im Jahr 2014 gab es allerdings keine Nachweise dieser Libelle.
Ergänzung zur Phänologie
Sechs Beobachtungsnachweise an folgenden Tagen: Juli: 10., 15 , 22. (alle 2013), 30. (Paarung 2021), August: 10. (2009) und September: 04. (2012).
Veränderung im Zeitraum von 2021 bis 06.07.2026: Aktivitäten (Flugzeit) vom 21.05. bis 30.07. Es gab zwei neue Fundstellen (F06 Meckbach, Fuldasumpfwiesen und I24 Bad Hersfeld (Kleingewässer als Ersatzmaßnahme).