Federlibelle

Fuldaaue

Von Solms bis Heinebach ohne Lücken dicht besiedelt. Vorkommen in Altgewässern, gestaltete permanent wasserbespannten und trockenfallende Flutmulden sowie Kiesgewässern aller Art.

Gestaltete Gewässertypen: Neu renaturierte Bäche, Wiesengräben, Kleingewässer, Seitengerinne und Gewässerverzweigungen der Fulda.

Vereinzelte Nachweise an der Fulda.

Werraaue

Kartierungslücken

Außerhalb der größeren Auen von Fulda und Werra

An Fischteichen (bevorzugt, dort oft in hoher Individuenzahl), vegetationsreichen Kleingewässern in den ehemaligen Abbaugebieten und in den gestalteten Gewässern der Biotop- und Naturschutzgebiete. Auch ein Gartenteichbesuch wurde registriert.

Fundstellenkarte

Zahl der TK-Viertel mit Nachweisen im Kreis

21

Fundstellen

58

 

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
        14.05. (2012) 10.09. (2020)      

- Paare und Eiablage

21 Datensätze (Paare) im Zeitraum vom 18.06. (2012/14) bis 28.08. (2014).

Davon 4x im Juni, 10x im Juli, 6x im August und 1x im September.

Häufigkeit

Sehr häufig mit 58 Fundstellen.

Rote Liste

RLD 1998: nicht gefährdet, 2015: nicht gefährdet.

RLH  2025: ungefährdet

Gefährdung

keine

Größere Kartierungslücken in der Werraaue und außerhalb der Auen von Fulda und Werra.

Beachtliche Population im NSG „Alte Fulda bei Asbach“, am Rallenteich bei Weiterode (Nausisgrund), Fischteich bei Lüdersdorf, Teich beim Forsthaus Heyerode und den gestalteten Kleinstgewässern bei Bebra in der Fuldaaue.

Nachweise aus den Naturschutzgebieten „Haselgrund bei Schwarzenhasel“ und „Ulfewiesen bei Weiterode“ fehlen.

Die höchst gelegenen Fundorte liegen bei Obergude und Beenhausen (Forsthaus Heyerode) in etwa 390 m über NN.

Die Erstmeldung für Hessen stammt von H. EISENACH (vor 1886).

Veränderungen im Zeitraum 2021 bis 12.10.2026: Es gab fünf neue Fundstellen ( D04 Bebra Auf dem Rasen, D11.1 1 Iba, Fischteiche nördl. NSG "Auf dem Ried", D14 NSG "Unterm Siegel bei Bebra", D32 Bebra Fuldaaue, Kleingewässer (Kuhrasen), D33 Bebra, Finkenroth (ehemaliger Kiesabbau) und I08.1 Bad Hersfeld, Stötzels Teich.